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Online-Markendesign trotz Content-Management-System

Bei der Betrachtung von Webseiten mittelständischer Unternehmen ist eine optische Austauschbarkeit auffällig. Und das, obwohl die Firmen in ihrem Marktsegment teilweise weltweite Bedeutung haben. Offensichtlich wird eine aussagekräftige und vor allem unterscheidbare Web-Präsenz als nicht notwendig betrachtet, denn Bekanntheit in der Branche sowie volle Auftragsbücher sind gesichert. Dies ist jedoch zu kurz gedacht. Jeder potentielle Bewerber, Stakeholder und alle potentiellen Neukunden und Partner konsultieren als erstes die Online-Präsenzen – und machen sich ein erstes Bild. Und dabei fällt dann leider häufig eine unklare Seitenstruktur, zu viel nicht relevante Texte, austauschbare Bilder und ein unklares oder nicht vorhandenes Markenbild auf. Es reicht eben nicht, sein Logo oben rechts auf der Seite zu platzieren und ein bisschen Markenfarbe zu zitieren. Dies kann schnell als mangelnde Wertschätzung der eigenen Marke gedeutet werden.

Neben einer möglichen Unterschätzung eines konsistenten Markenbildes im Markt sind es wohl auch die technischen Entwicklungen, die Ursache für diesen Zustand sind. So groß die Vorteile von Content-Management-Systemen für die Flut an Monitorgrößen und -formaten ist, so erschwerend sind sie für die konsequente Abbildung von individuellen und sich abgrenzenden Markenbildern. Dazu kommt der Einfluß von SEO auf Textinhalte, -stilistik und die Seitenstruktur. Und wenn dann auch noch allgemeingültiges und austauschbares Bildmaterial verwendet wird, ist die getarnte Markenidentität perfekt.

Die einfache Antwort auf dieses Problem ist ein visuellen Erscheinungsbild, dass die eigene Identität bestmöglich abbildet, eine größtmögliche Differenzierung zum Wettbewerb herstellt und konsequent angewendet wird – auch im CM-System.